Deutsche Bibliothek
ISSN 1612-7331
13.03.2012 - Nr. 1321
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Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit

Deutscher Koordinierungsrat

Über 80 Gesellschaften haben sich im DKR zusammengeschlossen.

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Koordinierungsrat




60. "Woche der Brüderlichkeit" in Leipzig eröffnet - Begegnung Kirchen und Rabbiner




"Dein Herz und die Bibel, sie schlagen im gleichen Takt"



Von Frank-Walter Steinmeier | Laudatio von Dr. Frank-Walter Steinmeier anlässlich der Verleihung der Buber-Rosenzweig-Medaille an den EKD-Ratsvorsitzenden Nikolaus Schneider am 11. März 2012 in Leipzig... 

"Da sind wir den Jüdinnen und Juden ganz nah"



Nikolaus Schneider erklärt, warum die Protestanten gemeinsam mit Israel ihren Glauben bekennen. Heute wird der EKD-Ratsvorsitzende mit der Buber-Rosenzweig-Medaille geehrt. Interview ... 

"Christlich-jüdisches Verhältnis ist belastbar"



EKD-Ratsvorsitzender Nikolaus Schneider zur Woche der Brüderlichkeit. Interview...  


Schneider mit Buber-Rosenzweig-Medaille geehrt



Steinmeier würdigt rheinischen Präses... 

»Ich bin des Anderen Anderer«

[JÜDISCHE ALLGEMEINE WOCHENZEITUNG]
Von Thyra Veyder-Malberg | Präses Nikolaus Schneider erhält bei der Eröffnung der »Woche der Brüderlichkeit« die Buber-Rosenzweig Medaille ... 

Nikolaus Schneider mit Buber-Rosenzweig-Medaille geehrt



Bei der zentralen Eröffnung der 60. "Woche der Brüderlichkeit" am Sonntag im Leipziger Gewandhaus ist der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Präses Nikolaus Schneider, mit der Buber-Rosenzweig-Medaille ausgezeichnet worden... 

Woche der Brüderlichkeit in Leipzig eröffnet



Im Leipziger Gewandhaus ist am Sonntag die 60. Woche der Brüderlichkeit eröffnet. Sie hat das Ziel der christlich-jüdischen Beziehungen zu pflegen und zu vertiefen. Sie steht in diesem Jahr unter dem Motto "In Verantwortung für den Anderen". Bundesweit gibt es zahlreiche Veranstaltungen... 

Schneider: Judentum, nicht Islam ist Wurzel des Christentums



Die Missionierung von Juden hält der Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Nikolaus Schneider, zwar für erlaubt, nicht jedoch für Notwendig. Der Theologe, der am Sonntag mit der Buber-Rosenzweig-Medaille geehrt wird, hat der "Welt am Sonntag" ("WamS") Fragen zum Verhältnis zwischen Evangelischer Kirche und Judentum sowie zu Israel beantwortet... 

Woche der Brüderlichkeit eröffnet in Leipzig unter den Thema: In Verantwortung für den Anderen

[ZENIT]
Von Jan Bentz | 60 Jahre jüdisch-christlicher Dialog... 


«Von großer Offenheit und Freundschaft geprägt»



Das Verhältnis von katholischer Kirche und Juden in Deutschland ist nach Einschätzung des Aachener Bischofs Heinrich Mussinghoff von großer Offenheit und Freundschaft geprägt. Beide Seiten müssten auch weiterhin die Erinnerung an die Shoah pflegen und gegen Antisemitismus und Antijudaismus vorgehen, sagte der Vorsitzende der Unterkommission der Deutschen Bischofskonferenz für die religiösen Beziehungen zum Judentum im Interview ... 

"Eintreten füreinander"



Juden und Christen leben in einer "geschwisterlichen Beziehung". Micha Brumlik im Gespräch...  

"Uns sind die Ideen ausgegangen"



Publizist kritisiert "Woche der Brüderlichkeit" und den christlich-jüdischen Dialog. Günther Ginzel im Gespräch ...

Die unbequemen Freunde Israels



Von Till-R. Stoldt | Die rheinischen Protestanten und ihr Präses Schneider haben ein Herz fürs Judentum. Dafür werden sie heute mit der Buber-Rosenzweig-Medaille geehrt. Oder ist das nur ein Missverständnis? ... 

Nervige Fragen zum koscheren Essen



Von Gerald Beyrodt | Der jüdisch-christliche Dialog steht im Alltag vor Problemen... 




„Religionsfreiheit ist eine Frage der Menschenwürde“

Die Deutsche Bischofskonferenz, der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), die Allgemeine Rabbinerkonferenz (ARK) und die Orthodoxe Rabbinerkonferenz Deutschland (ORD) haben heute anlässlich einer Diskussionsveranstaltung in Leipzig die Rolle der Religion in der Öffentlichkeit betont. Unter dem Leitwort „Religion in der demokratischen Öffentlichkeit“ diskutierten Kirchenvertreter und Rabbiner im Alten Rathaus die Bedeutung der Religionsfreiheit auch im öffentlichen Raum.

In ihrem Vortrag betonte Rabbinerin Elisa Klapheck von der Allgemeinen Rabbinerkonferenz, dass die demokratischen und rechtsstaatlichen Grundlagen in einem nicht geringen Maße in den religiösen Traditionen selbst wurzeln. Heute sei es die Aufgabe der Religionen, dieses Erbe neu zu erschließen. Das Judentum könne hierbei am Talmud anknüpfen, der sich bereits detailliert mit der politischen Bedeutung der jüdischen Religion auseinandergesetzt hat.

Bischof Heinrich Mussinghoff (Aachen) betonte, dass sich das deutsche Verhältnis der Kooperation und Koordination von Kirche und Staat bewährt habe und auch offen für nicht-christliche Religionsgemeinschaften sei. Ausdrücklich setzte er sich für die Präsenz von Religion im öffentlichen Raum ein und plädierte für „vernünftige Ausnahmeregelungen“, die die Religionsfreiheit von Minderheiten schützen. So sei es bereits heute in vielen Schulen üblich, muslimische Schüler an den islamischen Feiertagen vom Unterricht zu befreien. Man könne auch die Speisepläne in Krankenhäusern oder Schulen so gestalten, dass sie nicht in Konflikt mit religiösen Speisevorschriften geraten. Dieser „Weg der Rücksichtnahme“ erfordere gewiss größere Anstrengungen von allen Seiten, die aber gerechtfertigt seien. „Denn die Religionsfreiheit schützt nicht irgendwelche Präferenzen oder Wünsche“, so der Bischof weiter, „sondern die Identität und moralische Integrität der Person. Religionsfreiheit ist eine Frage der Menschenwürde.“

In seinem Grußwort hob Rabbiner Steven Langnas von der Orthodoxen Rabbinerkonferenz Deutschland hervor, dass Religion und moderne Demokratie sich wechselseitig herausfordern. Einerseits stelle sich die Frage, „wie eine Demokratie diversen Religionsgemeinschaften und ihren unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht werden kann“; andererseits müssten wir uns fragen, „wie innerhalb einer liberalen Demokratie religiöse Werte auf eine effektive Art und Weise vermitteln können“.

Seit 60 Jahren seien durch die Woche der Brüderlichkeit immer wieder neue Signale „mit aktualisierten Impulsen des christlich-jüdischen Zusammenlebens an die politischen, kulturellen und religiösen Kräfte gesetzt worden“, erklärte Uwe Michelsen, Mitglied des Rates der EKD, in seinem Grußwort. Die Verleihung der Buber-Rosenzweig-Medaille in diesem Jahr an den Vorsitzenden des Rates der EKD, Präses Nikolaus Schneider, sei eine besondere Auszeichnung durch den Deutschen Koordinierungsrat: „Denn damit signalisieren Sie auch die Anerkennung für die langjährigen und vielfältigen Bemühungen in der evangelischen Kirche, das belastende Erbe des christlichen Antijudaismus und Antisemitismus wahrzunehmen und – so es in unserer Hand steht – auszutreiben.“

Der öffentlichen Veranstaltung war ein internes Gespräch vorausgegangen, in dem sich Rabbiner und Kirchenvertreter über Fragen des Umweltschutzes in jüdischer und christlicher Sicht ausgetauscht haben.

Seit 2006 treffen sich Vertreter der Allgemeinen Rabbinerkonferenz und der Orthodoxen Rabbinerkonferenz Deutschland mit Mitgliedern der Deutschen Bischofskonferenz und des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland einmal jährlich zu einem ausführlichen Meinungsaustausch. Alle zwei Jahre führen sie gemeinsam mit dem Deutschen Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit eine öffentliche Veranstaltung durch


„Religiöse Pluralität in der demokratischen Öffentlichkeit“

[DEUTSCHE BISCHOFSKONFERNZ]
Von Bischof Heinrich Mussinghoff | Vortrag beim Treffen von Vertretern der Deutschen Bischofskonferenz und des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) mit Mitgliedern der Allgemeinen und der Orthodoxen Rabbinerkonferenz Deutschland am 12. März 2012 in Leipzig ...




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