ACHTUNG
ONLINE-EXTRA Nr. 243
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Welche Auswirkungen haben Holocaust und Nationalsozialismus, Verfolgung und Vernichtungskrieg auf das Selbstbild, die Identität der Kinder von "Täter-" und "Opfergeneration"? Wovon sind sie geprägt, wovon traumatisiert, und wie leben sie auf dem Boden ihrer Herkunft und im Geflecht der Geschichte ihrer Familien? Von welchen Fesseln ihrer Prägung haben sie sich befreien können, und welche Fesseln beschränken ihr Leben noch immer?
Nea Weissberg und Jürgen Müller-Hohagen haben 30 Betroffene - Nachkommen von Verfolgten und Nachkommen von Verfolgern - gebeten, ein Porträt ihrer Identität zu verfassen, um derlei Fragen und Probleme transparent werden zu lassen und einen Eindruck zu gewinnen, welche Auswirkungen das Naziregime auf das Selbstverständnis nachfolgender Generationen gezeitigt haben. Nachzulesen ist das nun in dem Band "Beidseits von Auschwitz - Identitäten in Deutschland nach 1945", der im vergangenen Jahr im Lichtig-Verlag erschienen ist.
Der Berliner Historiker und Journalist Dr. Martin Jander hat das Buch für COMPASS gelesen und sich mit der dabei zutage tretenden Problematik beschäftigt. Seine eingehende Rezension, die in der Sache zu einem ebenso nachdenklichen wie bedenklichen Fazit führt, sei Ihnen nachfolgend als ONLINE-EXTRA Nr. 243 nachdrücklich zur Lektüre empfohlen.
COMPASS dankt Martin Jander für die Genehmigung zur Wiedergabe seines Textes an dieser Stelle!
Online-Extra Nr. 243
online exklusive für ONLINE-EXTRA
Einen angenehmen Tag wünscht
Dr. Christoph Münz
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