Israel zahlt Gehälter auch nichtorthodoxer Rabbiner

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Israel zahlt Gehälter auch nichtorthodoxer Rabbiner
Der Entschluss der Regierung ist die Folge der Klage einer Reformgemeinde aus dem Jahr 2005. Der Staat erklärte sich jetzt bereit, die Gehälter von 15 nichtorthodoxen Rabbinern in ländlichen Bezirken zu zahlen, in denen es keine orthodoxen Gemeinschaften gibt, nicht aber in den größeren Städten.
Außerdem wurde festgesetzt, dass die Übernahme der Gehälter einiger Rabbiner keinen Einfluss darauf habe, dass nur orthodoxe Rabbiner über
religiöse und religionsgesetzliche Angelegenheiten entscheiden können. Die vom Staat bezaghlten nichtorthodoxen Rabbiner können also auch keine Trauungen vornehmen, dies bleibt orthodoxen Rabbinern vorbehalten in Ermangelng ziviler Standesämter. Um Konflikte mit orthodoxen Behörden zu vermeiden, wurde beschlossen, dass die Gehälter nicht von den für religiöse Angelegenheiten zuständigen Stellen auszuzahlen sind, sondern vom Ministerium für Kultur und Sport.
Der für religiöse Dienste zuständige Beamte, Jaakov Margi, von der orientalisch-orthodoxen Shas-Partei hat bereits angekündigt, dass er seinen sofortigen Rücktritt anmelden würde, sollte er gezwungen sein, die Gehälter an nichtorthodoxe Rabbiner auszuzahlen. Besonders ärgerlich ist es in den Augen orthodoxer Kreise, dass in der Erklärung von "Rabbinern nichtorthodoxer Richtungen" die Rede ist, und nicht, wie gefordert, von "community leaders".
Nachdruck nur mit Genehmigung des Autors)
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