Deutsche Bibliothek
ISSN 1612-7331
20.09.2023 - Nr. 2041
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Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit

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Vor 60 Jahren sorgte das Theaterstück «Der Stellvertreter» für Krawalle



Warum die Wehrmacht auf Fahrräder setzte



Von Johann Althaus | Solange Infanterie noch vorwiegend zu Fuß unterwegs war, hatten Soldaten auf Zweirädern einen Geschwindigkeitsvorteil. Im Zweiten Weltkrieg traten deutsche Truppen vielfach in die Pedale. Noch 1942 erschien eine überarbeitete Heeresdienstvorschrift...

Hatte Hitler Doppelgänger – oder nicht?



Von Sven Felix Kellerhoff | Hartnäckig hält sich die Ansicht, der „Führer und Reichskanzler“ habe sich bei öffentlichen Auftritten von ähnlich aussehenden Darstellern vertreten lassen. Derartige Gerüchte trafen nie zu – aber warum glauben trotzdem viele Menschen daran? ...

Ordensleute in der NS-Zeit: Opfer und Diener an der Waffe



Von Lilli Feit | 16.09.2023 - Sie kämpften im Zweiten Weltkrieg und manche von ihnen stiegen in der Wehrmacht auf. Mit Zustimmung des Vatikan wurden Priester und Ordensleute seit Kriegsbeginn eingezogen. Das hatte nicht nur Folgen für die Männer, sondern auch für ihre Orden...

Kardinal Faulhaber: Ein fragwürdiger Kirchenfürst



Von Gerhard Czermak | Das bisher vorliegende dokumentarische Material (Publikationen und Predigten Faulhabers, Faulhaber-Akten2, Amtsblatt der Diözese, Diözesanakten u. a.) ergibt das Bild einer sehr widersprüchlichen Persönlichkeit, die den auf Unwissenheit, Vergesslichkeit, Beschönigung und Geschichtsfälschung beruhenden großen Ruhm Faulhabers nicht rechtfertigen...

Erste Datenbank für Suche nach geraubtem jüdischen Eigentum



18.09.2023 - Das Team der Provenienzforschung des Deutschen Schifffahrtsmuseums (DSM) in Bremerhaven hat die erste Datenbank an den Start gebracht, über die von den Nazis enteignetes Umzugsgut jüdischer Flüchtlinge gesucht werden kann...




Vor 60 Jahren sorgte das Theaterstück «Der Stellvertreter» für Krawalle. Der darin angeklagte Pius XII. gilt als «Hitlers Papst»



Von Marc Tribelhorn | 18.09.2023 - Aufklärung oder Leichenschändung? Als der Dramatiker Rolf Hochhuth mit einer Papst-Kritik die katholische Welt empörte...

Pius XII. wusste von Judenvernichtung



19.09.2023 -Die italienische Zeitung »Corriere della Sera« veröffentlicht brisante Archivfunde...

Ein vergilbter Brief und ein Dolch mit Hakenkreuz: wichtige Fundstücke in den vatikanischen Archiven verändern das Bild des «Schweigepapstes» Pius XII.



Von Luzi Bernet | 19.09.2023 - Eine klare und unmissverständliche Verurteilung des Nazi-Terrors ging Pius XII. nie über die Lippen. Ein nun aufgefundenes Dokument von 1942 belegt, dass er von den Vernichtungslagern gewusst haben musste...

Strauß und der Nationalsozialismus: »Die zwölf Jahre«



Von Jörn Schulz | Zeitlebens nach eigenem Bekunden ein Deutschnationaler, hatte CSU-Urvater Franz Josef Strauß eine im Vergleich zu anderen Spitzenpolitikern der BRD bescheidene NS-Karriere gemacht. Dennoch gehörte er zu jenen Rechten, die genügend politische Gemeinsamkeiten mit Hitler hatten, um ihm zu folgen, später nie Reue bekundeten und weiterhin ihre antisemitischen und rassistischen Ressentiments äußerten...

Papier ist ungeduldig

[JÜDISCHE ALLGEMEINE WOCHENZEITUNG]
Von Michael Thaidigsmann | 14.09.2023 - Vorsitzender der »Limbach-Kommission« fordert gesetzliche Regelung für den Umgang mit NS-Raubkunst...

»Ich möchte nicht, dass Hass meine Seele beschmutzt«



Von György Polgár | 20.09.2023 - Zum Tod der Schoa-Überlebenden und Zeitzeugin Éva Fahidi-Pusztai. Ein Nachruf...

Sohn von KZ-Häftling besucht Sachsenhausen: „Mein Vater hat nie viel vom Holocaust erzählt“



Von Miriam Rüdesheim | 16.09.2023 - 1938 verschleppten die Nationalsozialisten Hans Werner Weigert ins Konzentrationslager, darauf flüchtete er in die USA. Jetzt kehrt sein Sohn an den Ort des Grauens zurück...




Die Überlebenden und die Nachlebenden



Von Stephan Wolting | Der zum runden Geburtstagsjubiläum herausgegebene Band „Geronnene Lava“ verbindet Texte Reinhart Kosellecks zum ästhetischen politischen und kulturellen Totengedenken mit individuellen, unveröffentlichten Texten zur Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg...




Ehrenpreis für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit für Bürgerverein Köln-Müngersdorf

Köln - Die Kölnische Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit vergibt den diesjährigen Giesberts-Lewin-Preis in diesem Jahr an den Bürgerverein Köln-Müngersdorf. Wie die Gesellschaft am Dienstag in Köln mitteilte, habe der Vorstand beschlossen, den Verein "für seine verdienstvolle und langjährige Auseinandersetzung mit der Zeit des Nationalsozialismus" auszuzeichnen.

Dem Verein sei es zu verdanken, dass in Zusammenarbeit mit dem NS-Dokumentationszentrum Köln im Jahr 2020 die Schaffung eines Gedenkorts erwirkt werden konnte, an dem sich in den Jahren 1944 bis 1945 das Deportationslager Köln-Müngersdorf befand.

Zuletzt war der Bürgerverein mit einer Veranstaltung an der Aktionswoche "Verbrannt & Verbannt" beteiligt, die dem Gedenken an die Bücherverbrennung in der NS-Zeit gewidmet war.  Der Preis wird am 26. September im Pfarrsaal St. Vitalis#zende der Gesellschaft, Jürgen Wilhelm erklärte am Mittwoch (20.7.) in einer Mitteiluing, der Verein habe sich "über viele Jahrzehnte hinweg große Verdienste für die Aufarbeitung des Nationalsozialismsus erworben und sich maßgeblichd für eine fortschrittliche Erinnerungskultur eingesetzt." Zudem engagiere er sich in herausragender Weise gegen jedwede Forum von Antisemitismus und Rassismus.

Die Kölnische Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit vergibt den Preis seit 2006 und stiftet ihn an Persönlichkeiten und Institutionen, die sich einerseits durch besonderen Einsatz geegen Antisemitismus und Rassismus und sich andererseits für Verständigung und Toleranz in einer solidarischen Gesellschaft ausgezeichnet haben. Der Ehrenpreis wird am 15. September im Käthe-Kollwitz-Museum in Köln überreicht.  Die Auszeichnung erinnert an den Pädagogen Johannes Giesberts (1909-1981) und an den israelischen Diplomaten Shaul Lewin (1905-1986).

Giesberts besondere Verdienste  liegen in seinem Bemühen um eine Aussöhnung mit Israel. Er organisierte den ersten Schüleraustausch zwischen Deutschland und Israel und wurde zum unermüdlichen Motor der Verständigung zwischen den jungen Menschen beider Völker. Lewin initiierte und pflegte in seiner Zeit in Tel Aviv die Beziehungen zwischen israelischen und deutschen Jugendlichen in Zusammenarbeit mit Giesberts in Köln.

Internet:

www.koelnische-gesellschaft.de

(COPYRIGHT: Andreas Rehnolt,
Microtext-Journalistenbüro)




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